Fenix PD35 Test

Von | 24. Oktober 2014
Unser Testergebnis:
Verarbeitung
Zubehör
Funktionen
Preis/Leistung
Durchschnitt:
Fenix PD35

Die Fenix PD35 ist vor allem für Outdoor-Fans interessant

Die Fenix PD35 ist die Nachfolgerin der von uns mit guten Noten bedachten PD32. Die LED Taschenlampe besticht schon auf den ersten Blick durch ihre ausgesprochen kleine und leichte Form. Gerade einmal 13,9 cm lang und etwa 89 Gramm schwer passt sie problemlos in jede Jackentasche und in kleine Fächer.

Auf jeden Fall fällt sie somit auf Touren durch die Wildnis nicht ins Gewicht und ist nach IPX-8 Standard (bis zu 30 Minuten in 2m Tiefe) wasserdicht. Die maximale Helligkeit beträgt dank verbesserter Kühlung satte 850 Lumen. Auch an der Verarbeitung ist nichts auszusetzen. Das hochwertige Gehäuse ist kratzfest und so robust, dass auch kleinere Stürze ohne Folgen bleiben.

Die Fenix PD35 wird von einer Handschlaufe, einem Gürtelclip, einem Gürtelholster sowie Ersatz-O-Ringen vervollständig. Betrieben wird sie entweder von zwei (mitgelieferten) CR123A Batterien oder einem 18650er Akku. Bei der Leuchtstärke macht dies aber keinen Unterschied.

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Funktionen

Fenix PD35 Zubehör

Das Zubehör zur Fenix PD35.

Fenix PD35 Die Fenix PD35 bietet 5 verschiedene Leuchtstufen:

  • 10 Lumen mit 140 Std. Leuchtdauer
  • 45 Lumen 29 Std.
  • 170 Lumen 7 Std. 45 Min
  • 450 Lumen 2 Std. 30 Min
  • 850 Lumen 1 Std. 15 Min

Hinzu kommt ein Strobe-Modus (schnelles Blinken) und ein SOS-Modus für Notfälle. Die Bedienung und das Umschalten erfolgt über den seitlich integrierten Dual-Switch.Mit unterschiedlichem Druck und verschiedenen Haltelängen kann hier aus jeder Leuchtstärke in den gewünschten Modus und zurück gewechselt werden – in der Praxis hat die mit etwas Übung gut funktioniert.

Die LED Taschenlampe schaltet automatisch nach 5 Minuten aus dem Turbomodus mit 850 Lumen auf den High Modus mit 450 Lumen zurück um eine Überhitzung zu vermeiden. Nach weiteren 30 Minuten wird auf 170 Lumen herunter geregelt. Eine Memory Funktion merkt sich ausserdem die zuletzt benutzte Leuchtstufe und springt automatisch beim nächsten Einschalten wieder in diesen Modus.

 

Kritikpunkte

Nahezu einziges wirkliches Manko der kompakten Leuchte: Die Wärmeentwicklung. Bei langen Einsätzen auf hoher Leuchtstufe heizt sich das Gehäuse unangenehm stark auf. Zwangspausen sind hier also fast vorprogrammiert. Dazu sei aber gesagt, dass die niedrigen Stufen zum nächtlichen Kartenlesen, Weg ausleuchten oder um Lichtzeichen zu geben vollkommen ausreichen. Der Turbo-Modus mit 850 Lumen ist ein nettes Gimmick, im Alltag dürfte er jedoch kaum benutzt werden.

 

Fazit

Sie ist nicht ganz billig, aber die 65 EUR sind bei der Fenix PD35 gut angelegtes Geld. Sie ist jedenfalls ein würdiger Nachfolger der PD32 und kann vor allem Outdoor-Fans ans Herz gelegt werden. Ob beim Wandern, Geocoaching oder Bergsteigen – die Fenix PD35 ist dank ihrer robusten Verarbeitung für Einsätze in der freien Natur wie geschaffen.

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Technische Daten:

Helligkeit: Bis zu 850 Lumen
Stromversorgung: wahlweise 2x CR123A oder 1x 18650 Akku(s) (wahlweise 2x CR123A Batterien enthalten). Akkus können verwendet werden.
LEDCree XM-L2 U2
Reichweite: 185m
Akku-Lebensdauer: Bis zu 50.000 Stunden
Leuchtdauer Bis zu 200 Stunden
Schutz gegen Wasser: wasserdicht
Länge: 13,9cm
Gewicht: 89g – ohne Akku
Farbe: schwarz
Preis: ca. 65 EUR

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